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GoSi 2011 Bericht S3

XXIX. Gold-Silber-Turnieram 18./19.06.2011

D-Jugend - 19.06.2011Aufsteiger Tasmania Gropiusstadt gewinnt den Goldpokal – ein weiterer Silberpokal geht nach Bremen zum SC BorgfeldAuch bei den D-Junioren übernahm Herr Schultze-Bernd, der Vorsitzende der CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Reinickendorf, die Begrüßung der teilnehmen Mannschaften. Das Wetter hatte an diesem Vormittag ein Einsehen, sodass der Turnierablauf durch Wetterkapriolen wie am Vortag nicht beeinträchtigt wurde. Die Entscheidung über den Gewinn des Goldpokals gestaltete sich ausgesprochen spannend und viel erst im letzten Spiel des Turniers. Bis zu diesem Zeitpunkt lag der Frohnauer SC mit neun Punkten an der Tabellenspitze und hatte schon die Hand am Pokal. Ein Unentschieden im letzten Turnierspiel gegen Tasmania Gropiusstadt hätte zum Gewinn ausgereicht. Mit einem 1:0-Sieg machte Gropiusstadt den Frohnauern jedoch einen Strich durch die Rechnung. Dieser Sieg war für das Team nicht nur im Hinblick auf den Turniersieg von immenser Wichtigkeit, denn bei einer Niederlage wäre sogar der Lichterfelder FC noch vorbeigezogen und hätte Gropiusstadt auf den dritten Platz verwiesen. Dass ein insgesamt sehr ausgeglichenes Teilnehmerfeld am Start war, zeigt eine Analyse der Ergebnisliste. Von den insgesamt 15 Begegnungen wurden neun Spiele mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse – nämlich mit einem 1:0 – beendet. Ein Spiel endete 2:1 und drei Begegnungen wurden mit einem torlosen Unentschieden abgepfiffen. Lediglich bei zwei Spielen konnte die siegreiche Mannschaft mit 3:0 ein deutlicheres Ergebnis erzielen. Wie schon erwähnt, schrammte der Frohnauer SC knapp am Turniersieg vorbei und konnte nach einem vierten Platz im letzten Jahr in diesem Jahr den zweiten Platz erringen. Der Lichterfelder FC kam – wie im Vorjahr – auf den dritten Tabellenplatz. Letztes Jahr noch Gewinner des Goldpokals, reichte es dem BFC Preussen beim diesjährigen Turnier nur zum vierten Platz, was jedoch den Verbleib in der Goldgruppe bedeutet. Sehr beachtenswert war auf jeden Fall die Leistung von Stern Marienfelde. Da die 1. D-Jugend verhindert war, nahm die 3. D-Jugend am Turnier teil. Nach zwei knappen 0:1-Niederlagen und zwei Siegen – darunter sogar gegen den späteren Turniersieger – standen für die Marienfelder sechs Punkte auf dem Konto. Ein Unentschieden im letzten Spiel gegen den Lichterfelder FC hätte zum Verbleib in der Goldgruppe ausgereicht. Doch bei dieser Begegnung scheint das Team den Faden verloren zu haben und musste eine 0:3-Niederlage und so mit dem fünften Platz den Abstieg in die Silbergruppe hinnehmen. Beim Vorjahresturnier in die Goldgruppe aufgestiegen, konnte der Nordberliner SC mit einem sechsten Platz die Gruppe nicht halten und steigt ebenfalls ab.Die Unsitte, dass trotz verbindlicher Anmeldung Mannschaften unentschuldigt dem Turnier fernbleiben, traf die Turnierleitung dieses Mal in der Silbergruppe. Aus diesem Grund konnte das Turnier in dieser Gruppe nur mit fünf teilnehmenden Mannschaften ausgetragen werden. Die Spielzeit pro Spiel wurde daher auf 20 Minuten verlängert. Eine Absage wenige Tage vor Turnierbeginn konnte dankenswerter Weise der Nordberliner SC kompensieren, indem er mit einem zweiten Team einsprang. Dieser Mannschaft gelang es, den zweiten Tabellenplatz und damit den Aufstieg in die Goldgruppe zu erreichen. Somit ist der Nordberliner SC trotz des oben erwähnten Abstiegs des Teams der Goldgruppe auch im nächsten Jahr noch dort vertreten. Ein weiterer Silberpokal dieses Turnier fand seinen Weg nach Bremen, da der dort ansässige SC Borgfeld den ersten Platz in der Silbergruppe errang. Mit drei Siegen und einem Unentschieden wurde mit fünf Punkten Abstand auf den Zweitplatzierten ein deutlicher Turniersieg herausgespielt. Mit einem dritten Tabellenplatz verpasste der BSC Rehberge nach dem letztjährigen Abstieg aus der Goldgruppe den sofortigen Wiederaufstieg. Auf dem vierten Platz sieht die Tabelle den 1. FC Lübars, gefolgt vom Gastgeber VfB Hermsdorf auf dem fünften Platz. Die Siegerehrung übernahm Desirée Schumann, die viele Jahre als Torhüterin bei den D-, C- und B-Mädchen des VfB Hermsdorf spielte und dabei mehrfach Berliner Meisterin auf dem Feld und in der Halle sowie Pokalsiegerin wurde. Sie wechselte später zum 1. FFC Turbine Potsdam und steht ab der neuen Saison beim 1. FFC Frankfurt (Main) unter Vertrag. Desirée ist Jugend-Nationalspieler, wurde im Jahre 2010 U 20-Weltmeisterin und Champions-League-Siegerin. Außerdem gewann sie mit Turbine Potsdam mehrfach die Deutsche Meisterschaft.

Ergebnisse D-Turnier- Goldgruppe -

Ergebnisse D-Turnier- Silbergruppe -

Alle Gewinner der Gold- und Silberpokale seit 1983 bis 2011


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VfB Hermsdorf







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